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was andere über mich sagen......
Warum ich eigentlich keine Bewertungen lese
Ich selbst bin kein Mensch, der Bewertungen und Kommentare liest. Ganz im Gegenteil: Ich gehe nicht davon aus, dass irgendjemand meinen persönlichen Geschmack oder mein Empfinden treffen kann. Es macht mein Leben schöner, meine Erfahrungen selbst zu machen. Aber es ist so weit: Ich brauche auf meiner Seite irgendetwas, womit sich die Besucher*innen ein Bild machen können – auch wenn ich so was persönlich nicht brauche.
Das Dilemma der echten Profis
Ich beobachte, wie absolute Profis, die seit Jahrzehnten ihr Brot mit Fotografie verdienen, keine Aufträge mehr bekommen. Ihr einziger „Fehler“: Sie haben nur die nötigste Sozialpräsenz und keine Bewertungen, weil sie keinen Bock auf Selbstdarstellung haben. Dabei purzeln bei ihnen im Tagesgeschäft die genau auf die Anforderungen der Kundschaft abgestimmten Top-Aufnahmen nur so heraus. Sie werden unsichtbar, während die Lauten an ihnen vorbeiziehen. Das geht so weit, dass lieber der gut sichtbare Eventfotograf für eine Sachfotokampagne gebucht wird als der gestandene Hardware-Profi – nur weil die Bewertung umfangreicher ist.
Der Fehler der Auftraggeberseite
Wo sollen diese Bewertungen auch herkommen? Vergeben Handelsketten, Großversender und die Industrie inzwischen Däumchen und Sternchen? Der Fehler liegt hier klar auf der Auftraggeberseite, die inzwischen tatsächlich davon ausgeht, dass im beruflichen Tätigkeitsbereich die Regeln aus dem privaten Alltag ebenso gültig sind. Man hinterfragt nicht mehr, ob das sinnvoll ist oder wo der Nutzen liegen soll. Im Ernst: Für ein Unternehmen ist die Wahl des Dienstleisters so weit wie möglich ein Geschäftsgeheimnis. Da schrei ich doch nicht in die Welt, mit wem ich wie zusammenarbeite, um mir meinen Alleinstellungsstatus zu erarbeiten.
Mein Ausweg aus dem „Fake it till you make it“
Jetzt stecke ich selbst in diesem Dilemma. Ich muss für meine Unternehmung etwas anbieten, weil Interessent*innen ein Recht auf Informationen haben, um sich ein Bild zu machen. Coaches und Tutorials raten zum Klassiker: „Fake it till you make it! Erstell dir drei KI-Porträts, schreib ein paar Bewertungstexte und schubs das auf die Seite. Hauptsache, da steht was!“
Ganz ehrlich? Mir wird schlecht dabei.
Man geht davon aus, dass es den Leuten wurscht ist, wie verifiziert der Inhalt ist – Hauptsache, die Fassade glänzt. Das ist nicht mein Ding. Ich brauche keine KI-Fakes.
Echte Geschichten statt hohler Worte
Ich lasse einfach ehemalige Kolleg*innen und Auszubildende sprechen. Hier finden Sie keine erfundenen Lobhudeleien, sondern echte Stories aus Jahren der Zusammenarbeit: von lustigen Begebenheiten, dem gemeinsamen Kampf durch Termindruck und technische Unzulänglichkeiten bis zum Meistern schwieriger Kund*innen. Wir sind gemeinsam durch Dick und Dünn gegangen – das ist meine Definition von Profi.
Viel Spaß beim Lesen dieser echten Erfahrungen!
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